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  • Paris im Jahr 1652. Madeleine de Scudéry taucht die Feder in das Tintenbehältnis und schreibt an ihrem Roman „Artamène ou le Grand Cyrus“. Über 13000 Seiten sind es am Ende. Den Erfolg darf sie zunächst nur still genießen, denn das Werk wird nicht unter ihrem Namen, sondern dem ihres tyrannischen Bruders Georges veröffentlicht. Aber sie will nicht schweigen. Sie schreibt weiter. In der Stadt wird spekuliert, wer hinter der Romanfigu Paris im Jahr 1652.
    Madeleine de Scudéry taucht die Feder in das Tintenbehältnis und schreibt an ihrem Roman „Artamène ou le Grand Cyrus“. Über 13000 Seiten sind es am Ende. Den Erfolg darf sie zunächst nur still genießen, denn das Werk wird nicht unter ihrem Namen, sondern dem ihres tyrannischen Bruders Georges veröffentlicht. Aber sie will nicht schweigen. Sie schreibt weiter.

    In der Stadt wird spekuliert, wer hinter der Romanfigur der „Sappho“ steckt. Sappho fordert mehr Bildung und Unabhängigkeit für Frauen, eine Liebe voller Feingefühl zwischen den Geschlechtern und den Verzicht auf die Ehe als weibliches Lebensziel. Mitglieder der besseren Gesellschaft reagieren empört, einflussreiche Intellektuelle verfassen giftige Kommentare, es mangelt nicht an Spott und Verachtung. Sappho ist Madeleine de Scudéry. In ihrem Salon in der Rue Vieille du Temple im Stadtteil Marais treffen sich, entgegen den Geflogenheiten der Zeit, nicht nur Adelige und auserwählte Künstler, sondern auch Frauen und Männer des Bürgertums. Bei ihren Zusammenkünften stellen sie Autoritäten und Normen in Frage, fordern die Verfeinerung von Sprache und Sitten, beschenken sich mit eigener Dichtung, Musik und Kunstwerken. Passion und Raison werden vereint. Sie leben eine Kultur des Vertrauens. Eine Allianz, die nicht auf Stand und Herkunft basiert, sondern auf Freundschaft. Angelegt auf Dauer.

    Zu den Freundinnen von Madeleine de Scudéry gehört auch Königin Christina von Schweden. Der Briefwechsel zwischen der unkonventionellen Monarchin und der Tochter eines Kaperschiffkapitäns ist einer von vielen, die Madeleine de Scudéry mit bekannten Vertretern ihrer Zeit unterhält. 1670 gilt die Autorin und Salonière als Anwärterin für einen Sitz in der Académie française. Doch die ausschließlich von Männern bestimmte Institution ist noch nicht bereit. Ein Jahr später erhält Madeleine de Scudéry die Nachricht, dass sie von der Académie mit dem erstmals vergebenen „Prix de l'éloquence" ausgezeichnet wird. Für ihr Werk „Discours de la Gloire“.
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  • Der Ärmelkanal im Jahr 1778. Erneut stehen die Königreiche Europas miteinander im Krieg. Auf offener See wird ein französischer Segler von britischen Fregatten gestoppt. Doch der Admiral verschont Fracht und Leben der Seeleute aus dem Feindesland und lässt sie passieren. An Bord des französischen Schiffes befinden sich mehrere Pandoras. Lebensechte, prächtig bekleidete Gliederpuppen mit modischen Accessoires und der neuesten Coiffure als P Der Ärmelkanal im Jahr 1778.
    Erneut stehen die Königreiche Europas miteinander im Krieg. Auf offener See wird ein französischer Segler von britischen Fregatten gestoppt. Doch der Admiral verschont Fracht und Leben der Seeleute aus dem Feindesland und lässt sie passieren. An Bord des französischen Schiffes befinden sich mehrere Pandoras. Lebensechte, prächtig bekleidete Gliederpuppen mit modischen Accessoires und der neuesten Coiffure als Perücke. Von den Damen der Londoner Gesellschaft werden sie bereits sehnlichst erwartet. Die schweigsamen Mannequins aus der Rue Saint-Honoré, dem Zentrum der Pariser Couturiers, sind Kuriere der Mode. Ihre Aufgabe ist es, die geschneiderten Kunstwerke, die ausschließlich aus französischen Stoffen hergestellt wurden, international bekannt zu machen. Eine Pandora überwindet jede Grenze und erobert jedes Herz.

    Paris im Jahr 1872.
    Virginia Oldoini Verasis, Contessa di Castiglione, unternimmt ihre langen Spaziergänge von ihrer Wohnung am Place Vendôme quer durch die Stadt ausschließlich in der Nacht. Sie scheut die Öffentlichkeit und steht doch im Mittelpunkt. Die Contessa ist eine auffallend schöne, gebildete und extravagante Frau. Sie ist Mätresse des Kaisers und bricht mit alten Regeln. Die Inszenierungen der geheimnisvollen femme fatale als Modell für den Fotografen Pierre-Louis Pierson sorgen für Skandale. Sie liebt die Mode, die Musik und die Literatur, inspiriert Künstler, geht auf viele Reisen, bringt Menschen zusammen und zahllose Männer um den Verstand. Und sie ist eine Agentin. Die Gräfin aus der Toskana überzeugt Napoleon davon, sich mit Italien zu verbünden. Elegant nutzt sie ihre Talente, ist eine scharfsinnige Beobachterin ihrer Zeit, nimmt sich bis zum letzten Tag ihres Lebens den Luxus, frei und eigensinnig zu sein. Im steten Vertrauen auf ihren Instinkt, ihre Intelligenz und die Macht der schönen Dinge.
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  • Paris im Jahr 1738. Jaques de Vaucanson präsentiert der Öffentlichkeit eine Konstruktion mit dem Namen canard artificiel – es ist der anatomisch exakte Nachbau einer Ente. Der Automat kann nicht nur mit den Flügeln schlagen, watscheln und schnattern, sondern auch Körner fressen, sie verdauen und ausscheiden. Eine perfekte Illusion, die der Erfinder geschaffen hat. Voltaire schreibt bewundernd: „Der kühne Vaucanson, Rivale des Prometheus Paris im Jahr 1738.
    Jaques de Vaucanson präsentiert der Öffentlichkeit eine Konstruktion mit dem Namen canard artificiel – es ist der anatomisch exakte Nachbau einer Ente. Der Automat kann nicht nur mit den Flügeln schlagen, watscheln und schnattern, sondern auch Körner fressen, sie verdauen und ausscheiden. Eine perfekte Illusion, die der Erfinder geschaffen hat. Voltaire schreibt bewundernd: „Der kühne Vaucanson, Rivale des Prometheus, die Triebkräfte der Natur nachahmend, der das Feuer der Himmel zur Belebung der Körper zu nehmen schien.“ (zitiert aus „Sixième discours. Sur la nature de l'homme“)

    Ebenso erstaunlich wie seine Automaten ist das Leben Vaucansons. Der Sohn eines Handschuhmachers wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Fasziniert von der Erschaffung neuer Dinge möchte er zunächst Uhrmacher werden, stillt später seinen Hunger nach Wissen in einem Jesuitenkolleg. Die Überlegung, Ordensbruder der Minimi zu werden, verwirft er jedoch wieder und wählt den Weg des Ingenieurs. In Paris begegnet er Literaten, Musikern und Gelehrten, die ihn bei Zusammenkünften in Cafés oder beim Schachspiel zu seinen Erfindungen inspirieren. Vaucanson baut künstliche Flötenspieler und Trommler, der Welt der Mode schenkt er einen automatischen Webstuhl, seine Algorithmen sind Schnittstellen zwischen Kunst und Wissenschaft. Kein Original von Vaucansons Automaten ist erhalten geblieben. Doch die Begeisterung, im Ensemble der Genres etwas zu erschaffen, überdauerte alle Zeiten.

    Dies ist das Credo der Investitur. Der Glaube, dass in der Zusammenführung verschiedenster Ideen und Werke Gutes entstehen kann. Eine Inspiration, eine Überzeugung, ein Kunstwerk. Ein Laboratorium, in dem sich Neues entdeckt. Ein Salon für die Vielseitigkeit der Kultur, die Weite der Mode, die Freiheit der Gestaltung.

    Vermittelt und vereint. In der Investitur.
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  •   jeudi, le 26 mai 2016.

    Iceland. Where magic happens. And Myrka arises. Handcrafted couture. In every fiber a piece of knowledge, nature and cultural heritage.
    MYRKA

    lundi, le 9 mai 2016.

    A few days in China. A thousand discoveries. Some unique. Like Atelier Rouge Pekin. Inspiration chinoise. Attitude international.
    Atelier Rouge Pekin

    lundi, le 4 avril 2016.

    New chapter. Same voice. Fleche on journeys. Station to Station.
    Fleche Love

    samedi, le 2 avril 2016.

    Lyrical life-wear. One look. One book. In a bag. By Taschen.
    Issey Miyake